Rucola

Diplotaxis tenuifolia | Unter dem Namen Rauke etwas aus der Mode gekommen, erfreut sich der Rucola mittlerweile wieder großer Beliebtheit.  

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Löwenzahn? Nein … Rauke, Arugula, Rukola oder einfach Rucola ist ein Kreuzblütengewäch das vorwiegend als Salatpflanze angebaut wird.

Früher war die „Rauke“ bei uns in Deutschland sehr bekannt, kam dann in Vergessenheit, bis sie über ihren italienischen Namen wieder mehr Bekanntheit erlangte.

Als Nutzpflanze ist der nahe Verwandte die „Senfrauke“ bereits seit dem Altertum bekannt. Im Mittelalter gelangte die Rauke dann auch in unseren mitteleuropäischen Raum. 

Im 20. Jahrhundert erlangte der etwas schärfere Geschmack dann endlich wieder neue Beliebtheit. Der wachsende Trend zur internationalen Küche hat den Bedarf  in den letzten Jahren wachsen lassen.

Ab wann gibt es Rucola?

Momentan gibt es Rucola im „Büdchen“ direkt frisch vom Feld. 

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Der Anbau

Unser Rucola wächst sowohl im Freiland als auch im Folientunnel von Februar bis Dezember.  Die Pflanze bevorzugt einen sandig-lehmigen Boden und sonnige Standorte. Trotz einer guten Wasserversorgung ist Staunässe zu vermeiden. Wir bauen sowohl Jungpflanzen als auch als Saatgut an.

Im Freiland lässt sie sich von April bis September gut kultivieren.

Die Ernte

Neben der mechanischen Unkraut Bekämpfung ist vor allem die Ernte echte Handarbeit.

Tief am Boden, in gebückter Haltung schneiden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bündel mit einem kleinen scharfen Messer. Ist die Pflanze einmal geerntet, wird sie nicht mehr nachwachsen, sondern muss neu gepflanzt werden.

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Mehr als nur...

Wusstet ihr das Rucola auch als Aphrodisiakum bekannt war? Neben dieser Eigenschaft ist wohl der Einsatz als Salat die bekannteste Art ihn zu essen.

Die jungen Blätter eigenen sich dabei ausgezeichnet für Salate, wobei die älteren Blätter mehr Senföle enthalten und besser als Gewürz verwendet werden sollten.